RL Nordost: Für Lok Leipzig heißt es "Verlieren verboten!"

Verlieren verboten! So lautet das Motto für den 1. FC Lokomotive Leipzig, um in der Regionalliga Nordost weiter die Chance auf den Klassenverbleib zu wahren. Zum Auftakt des 18. Spieltages tritt das Schlusslicht, nach zwei Spielen in der Restrunde noch ohne Torerfolg, heute (ab 19 Uhr) beim VfB Auerbach an, der ebenfalls im unteren Drittel rangiert.

"Für ein Endspiel ist es noch zu früh, aber die Begegnung wird zeigen, in welche Richtung es in den nächsten Wochen geht. Wenn wir das Ruder noch herumreißen wollen, müssen wir langsam anfangen, Dreier einzufahren", sagt Leipzigs Trainer Heiko Scholz, der den Kader während der Winterpause mit sieben Zugängen umgekrempelt hatte, im Gespräch mit DFB.de.

"Das Selbstvertrauen ist nach dem jüngsten 0:0 beim ZFC Meuselwitz etwas gestiegen. Einige neue Spieler wie Sebastian Zielinsky benötigen wegen fehlender Spielpraxis aber noch etwas Zeit, um in Form zu kommen", so Scholz, der personell aus dem Vollen schöpfen kann. Für die Gastgeber aus dem Vogtland sind dagegen erstmals drei Siege in Folge möglich. Nach abgelaufener Gelbsperre darf der VfB seinen dreifachen Torschütze Roy Blankenburg wieder einsetzen.

Rathenow hofft im 13. Versuch auf die Trendwende

Erstmals in dieser Saison startet der FSV Optik Rathenow von einem Abstiegsplatz aus in einen Spieltag und trifft am Samstag (ab 13.30 Uhr) auf den VFC Plauen. Sollten die Brandenburger ihre Negativserie von zwölf Partien in Folge ohne Sieg beenden, würde Rathenow zumindest vorerst wieder die gefährdete Zone verlassen.

Unter der Woche landete die Mannschaft des langjährigen Optik-Trainers Ingo Kahlisch einen Testspielsieg gegen den Verbandsligisten 1. FC Lok Stendal (3:0). Dabei spielte Mittelfeldmann Jerome Leroy nach seinem Bänderanriss beschwerdefrei und steht gegen Plauen zur Verfügung. Im Hinspiel trennten sich beide Mannschaften 1:1.

Carl Zeiss Jena bei Heimpremiere unter Zugzwang

Im ersten Heimspiel des Jahres 2014 sind für den Tabellendritten FC Carl Zeiss Jena am Sonntag (ab 13.30 Uhr) gegen Wacker Nordhausen drei Punkte fast schon Pflicht. Während die Gäste ihre zurückliegenden drei Partien allesamt gewonnen haben, droht der Meisterschaftsaspirant aus Jena nach dem 1:1 beim VFC Plauen den Anschluss an die Tabellenspitze bei neun Punkten Rückstand komplett zu verlieren.

"Wir dürfen die Köpfe nicht in den Sand stecken", sagt FCC-Trainer Andreas Zimmermann nach dem Restrundenauftakt, bei dem die Thüringer auch Angreifer Andis Shala mit einer Gelb-Rote Karte verloren. Dazu plagen sich die Mittelfeldspieler Marco Riemer (Rückenbeschwerden) und Tom Geißler (Bandscheibenprobleme) mit Verletzungen herum.

Magdeburg: Heimkehrer Petersen erwartet rassiges Derby

Bestens vorbereitet geht Trainer Andreas Petersen mit dem 1. FC Magdeburg am Sonntag (ab 13.30 Uhr) in das Nachbarschaftsduell bei Germania Halberstadt. Der 53-Jährige, der mit dem FCM seit zehn Spieltagen nicht mehr verloren hat, arbeitete von 2007 bis 2012 als Trainer für die Germania und lebt im von Halberstadt nur 15 Kilometer entfernten Wernigerode. "Bei einem Derby müssen wir versuchen, Tabellenstände auszublenden. Ich erwarte ein rassiges Spiel. Bis zum Saisonende haben wir noch 13 Endspiele und wollen alles rausholen", so Petersen zu DFB.de. Der Magdeburger Trainer baut mit Torjäger Christian Beck (13 Treffer) auf einen weiteren ehemaligen Halberstädter, der beim 3:1 im Hinspiel doppelt getroffen hatte. Germania-Trainer Willi Kronhardt kann wieder auf Innenverteidiger Philip Schubert (nach Gelb-Roter Karte) zurückgreifen.



Verlieren verboten! So lautet das Motto für den 1. FC Lokomotive Leipzig, um in der Regionalliga Nordost weiter die Chance auf den Klassenverbleib zu wahren. Zum Auftakt des 18. Spieltages tritt das Schlusslicht, nach zwei Spielen in der Restrunde noch ohne Torerfolg, heute (ab 19 Uhr) beim VfB Auerbach an, der ebenfalls im unteren Drittel rangiert.

"Für ein Endspiel ist es noch zu früh, aber die Begegnung wird zeigen, in welche Richtung es in den nächsten Wochen geht. Wenn wir das Ruder noch herumreißen wollen, müssen wir langsam anfangen, Dreier einzufahren", sagt Leipzigs Trainer Heiko Scholz, der den Kader während der Winterpause mit sieben Zugängen umgekrempelt hatte, im Gespräch mit DFB.de.

"Das Selbstvertrauen ist nach dem jüngsten 0:0 beim ZFC Meuselwitz etwas gestiegen. Einige neue Spieler wie Sebastian Zielinsky benötigen wegen fehlender Spielpraxis aber noch etwas Zeit, um in Form zu kommen", so Scholz, der personell aus dem Vollen schöpfen kann. Für die Gastgeber aus dem Vogtland sind dagegen erstmals drei Siege in Folge möglich. Nach abgelaufener Gelbsperre darf der VfB seinen dreifachen Torschütze Roy Blankenburg wieder einsetzen.

Rathenow hofft im 13. Versuch auf die Trendwende

Erstmals in dieser Saison startet der FSV Optik Rathenow von einem Abstiegsplatz aus in einen Spieltag und trifft am Samstag (ab 13.30 Uhr) auf den VFC Plauen. Sollten die Brandenburger ihre Negativserie von zwölf Partien in Folge ohne Sieg beenden, würde Rathenow zumindest vorerst wieder die gefährdete Zone verlassen.

Unter der Woche landete die Mannschaft des langjährigen Optik-Trainers Ingo Kahlisch einen Testspielsieg gegen den Verbandsligisten 1. FC Lok Stendal (3:0). Dabei spielte Mittelfeldmann Jerome Leroy nach seinem Bänderanriss beschwerdefrei und steht gegen Plauen zur Verfügung. Im Hinspiel trennten sich beide Mannschaften 1:1.

Carl Zeiss Jena bei Heimpremiere unter Zugzwang

Im ersten Heimspiel des Jahres 2014 sind für den Tabellendritten FC Carl Zeiss Jena am Sonntag (ab 13.30 Uhr) gegen Wacker Nordhausen drei Punkte fast schon Pflicht. Während die Gäste ihre zurückliegenden drei Partien allesamt gewonnen haben, droht der Meisterschaftsaspirant aus Jena nach dem 1:1 beim VFC Plauen den Anschluss an die Tabellenspitze bei neun Punkten Rückstand komplett zu verlieren.

"Wir dürfen die Köpfe nicht in den Sand stecken", sagt FCC-Trainer Andreas Zimmermann nach dem Restrundenauftakt, bei dem die Thüringer auch Angreifer Andis Shala mit einer Gelb-Rote Karte verloren. Dazu plagen sich die Mittelfeldspieler Marco Riemer (Rückenbeschwerden) und Tom Geißler (Bandscheibenprobleme) mit Verletzungen herum.

Magdeburg: Heimkehrer Petersen erwartet rassiges Derby

Bestens vorbereitet geht Trainer Andreas Petersen mit dem 1. FC Magdeburg am Sonntag (ab 13.30 Uhr) in das Nachbarschaftsduell bei Germania Halberstadt. Der 53-Jährige, der mit dem FCM seit zehn Spieltagen nicht mehr verloren hat, arbeitete von 2007 bis 2012 als Trainer für die Germania und lebt im von Halberstadt nur 15 Kilometer entfernten Wernigerode. "Bei einem Derby müssen wir versuchen, Tabellenstände auszublenden. Ich erwarte ein rassiges Spiel. Bis zum Saisonende haben wir noch 13 Endspiele und wollen alles rausholen", so Petersen zu DFB.de. Der Magdeburger Trainer baut mit Torjäger Christian Beck (13 Treffer) auf einen weiteren ehemaligen Halberstädter, der beim 3:1 im Hinspiel doppelt getroffen hatte. Germania-Trainer Willi Kronhardt kann wieder auf Innenverteidiger Philip Schubert (nach Gelb-Roter Karte) zurückgreifen.

Auch im zweiten Spiel nach der Winterpause darf Spitzenreiter TSG Neustrelitz vor heimischer Kulisse ran und will am Sonntag (ab 13.30 Uhr) gegen den ZFC Meuselwitz seine starke Heimbilanz erneut unter Beweis stellen. Beim erfolgreichen Restrundenstart (2:0 gegen Optik Rathenow) blieb die Mannschaft von TSG-Trainer und Ex-Nationalspieler Thomas Brdaric im siebten Heimspiel in Folge ohne Punktverlust. Den bisher einzigen Gegentreffer vor heimischem Publikum gab es Anfang August (1:1 gegen Carl Zeiss Jena). "Wir wissen, dass wir in Neustrelitz mehr bringen müssen, um zu bestehen", so ZFC-Trainer Holm Pinder nach dem torlosen Remis gegen Lokomotive Leipzig (0:0).

Hollwitz und Mlynikowski fehlen Union II im Derby

Derbyzeit heißt es in der Hauptstadt am Sonntag (ab 13.30 Uhr) gleich zweimal. Dabei stehen sich zum einen der 1. FC Union Berlin II und Aufsteiger Viktoria Berlin gegenüber. Die Gäste liegen nach einer Erfolgsserie mit elf von 15 möglichen Punkten auf Tuchfühlung zum oberen Drittel. "Wir bleiben auf dem Boden. Es wäre aber sehr gut, wenn wir auch am Saisonende auf einem einstelligen Tabellenplatz stehen", sagt Viktoria-Trainer Thomas Herbst, der neben dem verletzten Kapitän Ümit Ergirdi auch Christoph Klippel (fünfte Gelbe Karte) ersetzen muss. Auch den von Robert Jaspert trainierten "Eisernen" fehlen mit dem zehnfachen Torschützen David Hollwitz und Marcus Mylnikowski zwei gelbgesperrte Stammkräfte.

Zweites Stadtduell zwischen BAK und Hertha II

Im zweiten Stadtduell ist der Berliner AK ebenfalls am Sonntag (ab 13.30 Uhr) gegen die Zweitvertretung von Hertha BSC gefordert. Wie schon in der Partie beim 1. FC Magdeburg (1:2) sitzt Özkan Gümüs, der nach der Trennung von Engin Yanova interimsweise das Traineramt übernommen hatte, auf der Bank des BAK. Der vorherige Co-Trainer möchte die Durststrecke von fünf Niederlagen in Folge beenden.

Die Gäste von Trainer Ante Covic befinden sich dagegen nach zwei Siegen ohne Gegentor im Jahr 2014 im Aufwind und arbeiteten sich aus der Abstiegszone heraus. Nun sind die Herthaner auf Revanche für das 0:3 im Hinspiel aus.

Nach drei Partien in Serie ohne Zähler (zuletzt 0:2 gegen Auerbach) rückt die Abstiegszone für den SV Babelsberg immer näher. Am Sonntag (ab 13.30 Uhr) benötigt der Drittliga-Absteiger aus Potsdam beim FSV Zwickau ein Erfolgserlebnis, um sich wieder Luft zu verschaffen.

An das Hinspiel hat die Mannschaft von SVB-Trainer Cem Efe gute Erinnerungen. Dabei drehten die Filmstädter ein 0:1 noch in ein 2:1 und fuhren den bisher letzten Heimsieg ein. Zwickau, ebenfalls mit einer Niederlage (0:2 bei Hertha BSC II) in die Restrunde gestartet, tritt mit den ehemaligen Babelsbergern Marian Unger, Manuel Stiefel und Robert Paul an.