Nur 0:0 gegen Fürth: HSV droht der erste Abstieg

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Der Bundesliga-Dino Hamburger SV taumelt dem ersten Abstieg seiner 127-jährigen Vereinsgeschichte entgegen. Die Mannschaft von Trainer Mirko Slomka kam im ersten Relegations-Showdown gegen die SpVgg Greuther Fürth nicht über ein mageres 0:0 hinaus.

Bei den Fans schwindet die Hoffnung auf die Rettung immer mehr - in dieser Verfassung kann der auswärtsschwache HSV schon vor dem Rückspiel am Sonntag (ab 17 Uhr, live auf Sky) in Fürth für die 2. Liga planen. Nach knapp 51 Jahren ununterbrochener Zugehörigkeit zur deutschen Eliteliga droht dem HSV mit dem historischen Gang in die Zweitklassigkeit der Super-GAU.

Fürth agiert giftig, laufstark, selbstbewusst

Die Hausherren wirkten von Beginn an nervös und erarbeiteten sich kaum zwingende Möglichkeiten. Die HSV-Hoffnungsträger Pierre-Michel Lasogga (13 Saisontore) und Youngster Hakan Calhanoglu waren in der gut organisierten Fürther Defensive lange Zeit abgemeldet.

"Wir können Historisches schaffen und den HSV in die 2. Liga schießen", hatte Kleeblatt-Kapitän und Ex-HSV'ler Wolfgang Hesl vor der Partie gesagt - und so agierten die Gäste auch. Giftig, laufstark, selbstbewusst: Der Zweitligist versteckte sich vor 56.479 Zuschauern in der Hamburger Arena im Volkspark keineswegs und stellte die HSV-Abwehr mit seinem schnellen Umschaltspiel immer wieder vor große Probleme.

Große Torchancen blieben zunächst zwar aus, doch Fürths Top-Torjäger Ilir Azemi (9.), der zuletzt 13 Treffer in 13 Spielen erzielt hatte, und Zoltan Stieber (17.) verzogen aus aussichtsreicher Position. Die größte Chance im ersten Abschnitt vergab Azemi in der 26. Minute, als er aus kurzer Distanz an HSV-Keeper Jaroslav Drobny scheiterte. Drobny war von kurzfristig für den verletzten Stammtorhüter René Adler (Rückenbeschwerden) zwischen die Pfosten beordert worden.

"Wir dürfen uns nicht so sehr den Schneid abkaufen lassen", sagte HSV-Boss Carl Jarchow in der Halbzeitpause bei Sky: "Wir lassen die Fürther viel zu viel spielen, wir müssen sie mehr zu Fehlern zwingen. Ich hoffe, dass Fürth das Tempo in der zweiten Halbzeit nicht durchhält."

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Offener Schlagabtausch im zweiten Durchgang

Doch Jarchows Hoffnung erfüllte sich zunächst nicht. Auch im zweiten Durchgang übernahmen die Fürther das Kommando. Zunächst köpfte Niko Gießelmann völlig freistehend über den Hamburger Kasten (51.), dann spitzelte Nikola Djurdjic das Leder knapp am rechten Pfosten vorbei (53.).

Erst in der Folge schalteten die Hamburger, unentwegt angetrieben vom lautstarken Publikum, einen Gang höher. Der eingewechselte Marcell Jansen brachte Sturmtank Lasogga erstmals in eine gute Kopfball-Position, doch Keeper Hesl bestand seine erste Prüfung (65.). Nur 120 Sekunden später traf Lasogga zwar das Tor - stand bei seinem Kopfball allerdings im Abseits. Wiederum Lasogga scheiterte in der 85. Minute an Fürths Keeper Hesl, der den Schuss aus kürzester Distanz mit dem Fuß abwehrte. In der Schlussphase war es ein offener Schlagabtausch, ein Tor fiel jedoch nicht mehr.

[sid]

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Der Bundesliga-Dino Hamburger SV taumelt dem ersten Abstieg seiner 127-jährigen Vereinsgeschichte entgegen. Die Mannschaft von Trainer Mirko Slomka kam im ersten Relegations-Showdown gegen die SpVgg Greuther Fürth nicht über ein mageres 0:0 hinaus.

Bei den Fans schwindet die Hoffnung auf die Rettung immer mehr - in dieser Verfassung kann der auswärtsschwache HSV schon vor dem Rückspiel am Sonntag (ab 17 Uhr, live auf Sky) in Fürth für die 2. Liga planen. Nach knapp 51 Jahren ununterbrochener Zugehörigkeit zur deutschen Eliteliga droht dem HSV mit dem historischen Gang in die Zweitklassigkeit der Super-GAU.

Fürth agiert giftig, laufstark, selbstbewusst

Die Hausherren wirkten von Beginn an nervös und erarbeiteten sich kaum zwingende Möglichkeiten. Die HSV-Hoffnungsträger Pierre-Michel Lasogga (13 Saisontore) und Youngster Hakan Calhanoglu waren in der gut organisierten Fürther Defensive lange Zeit abgemeldet.

"Wir können Historisches schaffen und den HSV in die 2. Liga schießen", hatte Kleeblatt-Kapitän und Ex-HSV'ler Wolfgang Hesl vor der Partie gesagt - und so agierten die Gäste auch. Giftig, laufstark, selbstbewusst: Der Zweitligist versteckte sich vor 56.479 Zuschauern in der Hamburger Arena im Volkspark keineswegs und stellte die HSV-Abwehr mit seinem schnellen Umschaltspiel immer wieder vor große Probleme.

Große Torchancen blieben zunächst zwar aus, doch Fürths Top-Torjäger Ilir Azemi (9.), der zuletzt 13 Treffer in 13 Spielen erzielt hatte, und Zoltan Stieber (17.) verzogen aus aussichtsreicher Position. Die größte Chance im ersten Abschnitt vergab Azemi in der 26. Minute, als er aus kurzer Distanz an HSV-Keeper Jaroslav Drobny scheiterte. Drobny war von kurzfristig für den verletzten Stammtorhüter René Adler (Rückenbeschwerden) zwischen die Pfosten beordert worden.

"Wir dürfen uns nicht so sehr den Schneid abkaufen lassen", sagte HSV-Boss Carl Jarchow in der Halbzeitpause bei Sky: "Wir lassen die Fürther viel zu viel spielen, wir müssen sie mehr zu Fehlern zwingen. Ich hoffe, dass Fürth das Tempo in der zweiten Halbzeit nicht durchhält."

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Offener Schlagabtausch im zweiten Durchgang

Doch Jarchows Hoffnung erfüllte sich zunächst nicht. Auch im zweiten Durchgang übernahmen die Fürther das Kommando. Zunächst köpfte Niko Gießelmann völlig freistehend über den Hamburger Kasten (51.), dann spitzelte Nikola Djurdjic das Leder knapp am rechten Pfosten vorbei (53.).

Erst in der Folge schalteten die Hamburger, unentwegt angetrieben vom lautstarken Publikum, einen Gang höher. Der eingewechselte Marcell Jansen brachte Sturmtank Lasogga erstmals in eine gute Kopfball-Position, doch Keeper Hesl bestand seine erste Prüfung (65.). Nur 120 Sekunden später traf Lasogga zwar das Tor - stand bei seinem Kopfball allerdings im Abseits. Wiederum Lasogga scheiterte in der 85. Minute an Fürths Keeper Hesl, der den Schuss aus kürzester Distanz mit dem Fuß abwehrte. In der Schlussphase war es ein offener Schlagabtausch, ein Tor fiel jedoch nicht mehr.