Markus Merk und Christine Frai „Schiedsrichter des Jahres“

„Titelverteidiger“ Dr. Markus Merk aus Kaiserslautern und Christine Frai aus Bremen sind vom Schiedsrichter-Ausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zu „Schiedsrichtern der Saison 2003/2004" gewählt worden.

Erstmals wurde damit auch eine „Schiedsrichterin des Jahres“ gekürt. „Wir wollen ab sofort jedes Jahr die ,Schiedsrichterin der Saison´ auszeichnen und damit der steigenden Bedeutung des Frauen-Fußballs Rechnung tragen“, erklärt Volker Roth (Salzgitter), Vorsitzender des DFB-Schiedsrichter-Ausschusses.

Dr. Markus Merk ist seit 1988 in der Bundesliga aktiv. Der Hobby-Triathlet leitete bisher 244 Bundesliga-Spiele und ist damit Rekordhalter. 1992 wurde der Kaiserslauterer als Schiedsrichter beim Olympischen Fußball-Turnier in Barcelona eingesetzt. Bei der Europameisterschaft 2000 war Markus Merk ebenso im Einsatz wie bei der Weltmeisterschaft 2002 in Korea und Japan. Bisher leitete der 42-jährige Zahnarzt 37 A-Länderspiele und 61 Europapokal-Begegnungen, unter anderem das Finale im Europapokal der Pokalsieger 1997 zwischen Paris St. Germain und dem FC Barcelona (0:1) und am 28. Mai 2003 das Endspiel der UEFA Champions League zwischen dem AC Mailand und Juventus Turin (3:2 n.E.) in Manchester. Für Merk war es nach 1995, 1996, 2000 und 2003 die fünfte Ernennung zum „Schiedsrichter des Jahres“.

Die 38 Jahre alte Christine Frai ist seit 1991 Schiedsrichterin in der Frauen-Bundesliga und hat dort bislang über 80 Spiele geleitet. Seit 1995 ist die Exportkauffrau auch international tätig, war als Schiedsrichter-Assistentin bei der Frauen-WM 1995 in Schweden dabei und leitete unter anderem das Halbfinale zwischen Italien und Spanien bei der Frauen-EM 1997 in Schweden und Norwegen.

Zudem standen im UEFA-Pokal der Frauen das Viertelfinale 2002 zwischen dem finnischen Vertreter HJK Helsinki und Trondheim aus Norwegen sowie das Halbfinale 2003 zwischen dem dänischen Vertreter Fortuna Hjørring und dem FC Arsenal London aus England unter der Leitung der Bremerin, die seit 1985 als Schiedsrichterin fungiert.

Zuvor war sie von 1980 bis 1986 als Spielerin aktiv. Erst kürzlich wurde sie vom Weltfußballverband FIFA als Schiedsrichterin für das Olympische Fußball-Turnier der Frauen 2004 in Athen (11. bis 28. August) nominiert.

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„Titelverteidiger“ Dr. Markus Merk aus Kaiserslautern und Christine Frai aus Bremen sind vom Schiedsrichter-Ausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zu „Schiedsrichtern der Saison 2003/2004" gewählt worden.


Erstmals wurde damit auch eine „Schiedsrichterin des Jahres“ gekürt. „Wir wollen ab sofort jedes Jahr die ,Schiedsrichterin der Saison´ auszeichnen und damit der steigenden Bedeutung des Frauen-Fußballs Rechnung tragen“, erklärt Volker Roth (Salzgitter), Vorsitzender des DFB-Schiedsrichter-Ausschusses.



Dr. Markus Merk ist seit 1988 in der Bundesliga aktiv. Der Hobby-Triathlet leitete bisher 244 Bundesliga-Spiele und ist damit Rekordhalter. 1992 wurde der Kaiserslauterer als Schiedsrichter beim Olympischen Fußball-Turnier in Barcelona eingesetzt. Bei der Europameisterschaft 2000 war Markus Merk ebenso im Einsatz wie bei der Weltmeisterschaft 2002 in Korea und Japan. Bisher leitete der 42-jährige Zahnarzt 37 A-Länderspiele und 61 Europapokal-Begegnungen, unter anderem das Finale im Europapokal der Pokalsieger 1997 zwischen Paris St. Germain und dem FC Barcelona (0:1) und am 28. Mai 2003 das Endspiel der UEFA Champions League zwischen dem AC Mailand und Juventus Turin (3:2 n.E.) in Manchester. Für Merk war es nach 1995, 1996, 2000 und 2003 die fünfte Ernennung zum „Schiedsrichter des Jahres“.



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Die 38 Jahre alte Christine Frai ist seit 1991 Schiedsrichterin in der Frauen-Bundesliga und hat dort bislang über 80 Spiele geleitet. Seit 1995 ist die Exportkauffrau auch international tätig, war als Schiedsrichter-Assistentin bei der Frauen-WM 1995 in Schweden dabei und leitete unter anderem das Halbfinale zwischen Italien und Spanien bei der Frauen-EM 1997 in Schweden und Norwegen.


Zudem standen im UEFA-Pokal der Frauen das Viertelfinale 2002 zwischen dem finnischen Vertreter HJK Helsinki und Trondheim aus Norwegen sowie das Halbfinale 2003 zwischen dem dänischen Vertreter Fortuna Hjørring und dem FC Arsenal London aus England unter der Leitung der Bremerin, die seit 1985 als Schiedsrichterin fungiert.


Zuvor war sie von 1980 bis 1986 als Spielerin aktiv. Erst kürzlich wurde sie vom Weltfußballverband FIFA als Schiedsrichterin für das Olympische Fußball-Turnier der Frauen 2004 in Athen (11. bis 28. August) nominiert.