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DFB trauert um Burkhard Pape

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) trauert um Burkhard Pape, der im Alter von 91 Jahren gestorben ist. Als erster Auslandsexperte des DFB hat Pape Fußballgeschichte geschrieben. Auf Vermittlung von Sepp Herberger war Pape in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt ab Mitte der 60er-Jahre in Afrika und Asien als Nationaltrainer, Trainerausbilder und Nachwuchstrainer im Einsatz. Seine erste Station war Sierra Leone, von 1966 bis 1968 war er dort als Nationaltrainer tätig. Es folgten Stationen als Nationaltrainer von Uganda (1968 bis 1974), Ägypten (1974 bis 1977) sowie von Papua-Neuguinea und Tuvalu (1977 bis 1978). In Sri Lanka arbeitete er von 1978 bis 1983, danach war Pape als U-Nationaltrainer in Indonesien (1983 bis 1989) und Thailand (1990 bis 1997) tätig. Seine letzte Station als Nationaltrainer war Tansania, wo er von 2000 bis 2003 arbeitete.
Seine sportlich erfolgreichste Zeit hatte er in Uganda. Von 70 Länderspielen unter seiner Führung wurde 41 gewonnen und nur 13 verloren. Dabei gewann er mit seiner Mannschaft viermal die Ostafrikameisterschaft. Aber auch bei seinen anderen Stationen hatte er Erfolg. So gewann er etwa mit den U 18-Nationalmannschaften Indonesiens und Thailands insgesamt viermal den Asien-Cup.
Nach seiner Rückkehr nach Deutschland arbeitete Pape bis zuletzt als Trainer. Beim SV Pullach stand er als einer der ältesten Trainer Deutschlands auf dem Rasen und gab sein Wissen als Teil des Trainerteams der U 17- und der U 19-Junioren an junge Fußballer weiter.
1996 wurde Pape mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Vom DFB erhielt er im Jahr 2000 die Verdienstnadel und 2015 die Verdienstspange.
Kategorien: Über uns, DER DFB
Autor: dfb

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