Handicap-Fußball

Mehr als zehn Millionen Menschen in Deutschland haben einen Behinderungsgrad. Zum Jahresende 2017 wurden über 7,8 Millionen schwerbehinderte Menschen in Deutschland statistisch erfasst. Bei den 25- bis 35 Jährigen war jeder 48. schwerbehindert. Immer mehr spielen Fußball. Der Handicap-Fußball ist unterteilt in die Themen Blindenfußball, Werkstattfußball, Integrative Spielformen, CP-Fußball, Amputierten-Fußball, Gehörlosenfußball, Rollstuhlfußball und Sitzfußball. 

  1. Während etwa in Spanien bereits seit mehr als 20 Jahren mit dem Rasselballgespielt wird und in Brasilien sogar Tausende von Zuschauern mitfiebern, ist der Blindenfußball bei uns noch eine junge Sportart, und gerade erst auf dem Weg, sich zu etablieren. Die 2008 gegründete Blindenfußball-Bundesliga, die Städte-Spieltage oder das Engagement der DFB-Stiftung Sepp Herberger sind Belege dafür, dass sich in den vergangenen Jahren viel getan hat. Mit dem FC Schalke 04, Hertha BSC, Fortuna Düsseldorf, dem FC St. Pauli und Borussia Dortmund sind inzwischen auch mehrere prominente Klubs in der Blindenfußball-Bundesliga am Start.

    Blinde Fußballerinnen und Fußballer spielen nach Gehör. Die Feldspieler sind blind oder verfügen lediglich über einen geringen Sehrest. Die Akteure müssen sich deshalb allein auf ihre Ohren verlassen. Daher ist der Ball nicht nur rund, sondern eingebaute Rasseln führen die Spieler dorthin, wo sich das Leder gerade befindet.

    Blindenfußball ist anspruchsvoll

    Auch wichtig neben einem exzellenten Gehör: Orientierungssinn, Konzentrationsfähigkeit, Intuition und Körperbeherrschung. Blindenfußball ist schnell, actionreich und körperbetont. Blinde Fußballer führen den Ball eng am Fuß, so kann der Ball ständig taktil wahrgenommen werden. Durch eine spezielle Lauftechnik scheint der Ball am Fuß zu kleben. Es ist faszinierend zu sehen, wie Spieler im Blindenfußball den Gegner ausdribbeln und präzise Pässe spielen. Oder den Torhüter, der als einziger sehen darf, mit einem knallharten platzierten Schuss überwinden.

    Der Ball ist beim Blindenfußball etwas kleiner und vor allem deutlich schwerer als der normale Fußball (vergleichbar mit einem Futsal-Ball). Der Grund: In das Spielgerät sind mehrere Metallplätchen eingebaut, kleine Kügelchen sorgen für einen rasselnden Sound. Außerdem soll der Ball möglichst nicht so hoch springen, damit er besser geortet und kontrolliert werden kann.

    Kleiner ist auch das Spielfeld: 20 x 40 Meter misst es. Ähnlich wie beim traditionellen Hallenfußball sind die Längsseiten durch Banden begrenzt und werden ins Spiel aktiv einbezogen. Die Spieldauer beträgt 2 x 20 Minuten reine Spielzeit. Bei Unterbrechungen wird die Uhr angehalten.

    Hier wie dort muss das Runde ins Eckige. Das Tor beim Blindenfußball aber entspricht dem Handballtor, zwei mal drei Meter misst es.

    Kommunikation ist das A und O

    Kommunikation auf und neben dem Feld ist enorm wichtig. Die Feldspieler einer Mannschaft erhalten Zurufe von außen: Der Torhüter dirigiert die Abwehr, der Trainer, der an der Längsseite steht, das Mittelfeld, und ein "Guide" hinter dem gegnerischen Tor unterstützt den Stürmer. Das führt auf den ersten "Blick" zu seltsam anmutenden Zurufen wie "10-1" oder "Wechsel". Die jeweiligen Feldspieler wissen dann: "Es sind noch zehn Meter bis zum Tor und noch ein Gegenspieler ist dazwischen" oder "Den Ball auf die andere Seite spielen".

    Das Signalwort "Voy"

    Am häufigsten aber hört man das spanische Wort "Voy". Es heißt "Ich komme". Jeder Verteidiger, der sich dem ballführenden Akteur nähert, muss dieses Wort immer wieder laut rufen. Wird dieser Ruf vergessen, erhält das ballführende Team vom Schiedsrichter einen Freistoß. Für die Zuschauer ist ebenfalls so manches anders: Damit die Spieler die Anweisungen und den Ball hören können, ist Anfeuern und Zurufen während des laufenden Spiels – ähnlich wie beim Tennis – tabu. Nach einem Tor oder bei Spielunterbrechungen darf aber selbstverständlich kräftig gejubelt werden.

  2. In Deutschland gibt es knapp 700 Werkstätten, die an über 2.600 Standorten aktiv sind. Neben der Teilhabe am Arbeitsleben bieten die Werkstätten auch arbeitsbegleitende Maßnahmen an, die die Persönlichkeitsentwicklung der knapp 300.000 Menschen mit einer Behinderung zum Ziel haben. An fast jedem Werkstattstandort zählt auch Fußball zu diesem Angebot – kann er doch Werte wie Fairplay, Toleranz und Zusammenhalt vermitteln. Durch den Sport lernen und schulen die behinderten Menschen ihre sozialen Kompetenzen und gehen so einen bedeutenden Schritt auf dem Weg zur Inklusion in die Gesellschaft.

    Viele der Werkstattmannschaften trainieren und spielen das ganze Jahr über. Sie messen sich in Turnieren und erleben durch den sportlichen Wettstreit viele Momente, die neue Lebenserfahrungen und -perspektiven bieten. Zudem gibt es in allen 16 Bundesländern eine Landesmeisterschaft, der Sieger qualifiziert sich für die Deutsche Meisterschaft. Neben den Werkstätten nehmen an diesem Spielbetrieb auch vereinzelt Mannschaften aus anderen Einrichtungen, z. B. Wohnheime für Menschen mit Behinderung oder Vereinen teil. Die Deutsche Meisterschaft findet einmal im Jahr statt und stellt in den Werkstätten einen besonderen Höhepunkt im Kalenderjahr dar.

  3. Menschen mit Behinderungen sind in vielen Fußballvereinen bereits seit vielen Jahren selbstverständliche Mitglieder der Vereinsfamilie. Inklusion ist für den organisierten Fußballsport kein Fremdwort – ganz im Gegenteil! Bereits heute treiben in einigen hundert Fußballvereinen behinderte Menschen aktiv ihren Sport oder engagieren sich ehrenamtlich im Klub – dabei sind sie selbstverständlich fest in die Vereinsstrukturen integriert. Viele der Fußballer mit Handicap sind in sogenannten Inklusionsmannschaften aktiv.

    In diesen Inklusionsmannschaften spielen Kinder und Jugendliche mit und ohne Handicap zusammen Fußball. Dabei gibt es wirklich nur Gewinner. Für die Kinder und Jugendlichen mit Behinderung ist es das Größte, Fußball spielen zu können. Die Kinder ohne Behinderung haben keinerlei Berührungsängste und lernen mit den Stärken und Schwächen anderer umzugehen. Die Trainer genießen die pure Freude der Kinder am Fußball und die Vereine haben ein vorbildliches Sportangebot, das neue Mitglieder bringt und große Aufmerksamkeit erzeugt.

    Auch im Inklusionsfußball ist der Ball rund

    Im Inklusionsfußball stehen der Spaß und die Freude am Fußballsport ohne Leistungsdruck im Vordergrund. Von den Trainern wird dabei keine spezielle Ausbildung verlangt. Ein gewisses Maß an Einfühlungsvermögen legt die Basis. Das Training sollte individuell so angepasst werden, dass sich die Spielerinnen und Spieler ohne Handicap nicht langweilen und die beeinträchtigten Sportlerinnen und Spieler nicht überfordert werden.

  4. CP-Fußball, international auch unter "Football 7-a-Side" bekannt, ist eine Sportart für Menschen mit einer Hirnschädigung und daraus resultierenden Bewegungsstörungen. Bis zu den Spielen in Rio de Janeiro 2016 war es eine paralympische Sportart, die sich allerdings in Deutschland derzeit im Aufbau befindet. Fußballerinnen und Fußballer mit cerebralen Bewegungsstörungen jagen hierbei dem runden Leder nach.

    Ausprägungen von Bewegungsstörungen

    Der Begriff Zerebralparese (lat. cerebrum = Gehirn, griech. parese = Lähmung) umfasst unterschiedliche Ausprägungen von Bewegungsstörungen, die infolge einer Schädigung des zentralen Nervensystems auftreten. Es wird zwischen der frühkindlichen und der im Laufe des Lebens erworbenen trauma- oder krankheitsbedingten Hirnschädigung (z. B. Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma) unterschieden.

    Unterschieden werden je nach Lokalisation im Gehirn folgende Formen:

    • spastische Hemiplegie (Halbseitenlähmung),
    • spastische Diplegie (Little-Syndrom; v.a. Beine und Rücken gelähmt),
    • spastische Tetraplegie (doppelseitige Halbseitenlähmung)
    • Athetosis duplex (Unmöglichkeit, gezielte Bedingungen durchzuführen),
    • Dystonie (Muskeltonusstörungen, Hypertonus wechselt mit Atonie – Foerster-Syndrom),
    • Ataxie-Syndrom (Balance-Störungen, Tremor, Nystagmus).
  5. Für Menschen, denen aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls ein Bein oder ein Arm amputiert werden musste, etabliert sich seit längerer Zeit mit dem Amputierten-Fußball eine besondere Facette des Behindertenfußballs in Deutschland.

    Amputierten-Fußball ist eine Sportart, die von Menschen nach Amputationen oder mit einer Dysmelie (angeborene Fehlbildung einer oder mehrerer Gliedmaßen) ausgeübt werden kann. Feldspieler jagen hierbei mit Krücken mit einem Bein dem runden Leder nach. Der Torwart spielt mit beiden Beinen, aber nur mit einem Arm. Dadurch entsteht ein schnelles, spannendes und faszinierendes Spiel, das die Zuschauer in seinen Bann zieht.

    Beim Amputierten-Fußball dürfen alle mitmachen. Unabhängig von Alter, Geschlecht oder Nationalität sind alle amputierten Sportlerinnen und Sportler eingeladen, dem Fußballspiel auf Krücken nachzugehen. Zudem finden auch häufig Freundschaftsspiele gegen reguläre Vereinsmannschaften statt, um den Austausch mit örtlichen Fußballklubs zu fördern. Dabei müssen die zweibeinigen Spieler auch nicht zwingend an Krücken spielen, sondern müssen nur ein Bein besonders kennzeichnen, das nicht zur Fortbewegung des Balls genutzt werden darf. Zudem darf der Torwart den Ball mit nur einer Hand berühren.

    Ähnliche Regeln zum herkömmlichen Fußball

    Diese besondere Facette des Behindertenfußballs wird nach den üblichen Fußballregeln gespielt. Es gibt jedoch kleinere Anpassungen: Gespielt wird ohne Abseits mit sechs Feldspielern und einem Torwart, der seinen Strafraum nicht verlassen darf, auf einem 60 x 40 Meter großen Spielfeld. Der Ball darf nur mit dem Bein fortbewegt werden. Stoppen oder Weitergabe des Balles mit den Krücken wird als Handspiel gewertet. Wird die Krücke allerdings versehentlich vom Ball getroffen beziehungsweise der Spieler hat dabei keine aktive Bewegung mit der Krücke ausgeführt, so läuft das Spiel weiter. Zudem ist das Tor mit 2 x 5 Metern etwas kleiner. Die Spielzeit beträgt zweimal 25 Minuten. Ansonsten steht der Amputierten-Fußball in puncto Rasanz, Dynamik und Spannung dem üblichen Fußballsport in nichts nach.

    In Deutschland wird seit dem Jahr 2008 Amputierten-Fußball gespielt. Im Jahr 2021 wurde die offizielle Amputierten-Fußball-Bundesliga von "Anpfiff ins Leben" und der DFB-Stiftung Sepp Herberger gegründet. 

  6. Große Unterschiede zum gewöhnlichen Fußballsport existieren nicht. Auch im Gehörlosenfußball ist der Ball rund und ein Spiel dauert 90 Minuten. Dennoch gibt es einen kleinen Unterschied…

    Anders als andere Arten des Inklusionsfußballs, wird Gehörlosenfußball in Deutschland von einer Menge Fußballer gespielt. Gut 55 Vereine mit mehr als 100 Mannschaften und über 2000 Fußballerinnen und Fußballern sind im Gehörlosenfußball aktiv. Viele Teams spielen in den regulären Ligen der DFB-Landesverbände mit.

    Große Unterschiede zum gewöhnlichen Fußballsport gibt es nicht. Auch im Gehörlosenfußball wird nach FIFA-Regeln gespielt. Um am Gehörlosenfußball teilnehmen zu können, muss die jeweilige Hörbehinderung durch einen audiologischen Test nachgewiesen werden.

    Flagge statt Pfiff

    Der hauptsächliche Unterschied liegt in der Kommunikation mit dem Schiedsrichter. Statt der Trillerpfeife benutzen die Schiedsrichter häufig Flaggen, um eine Regelwidrigkeit anzuzeigen. Da es für Schiedsrichter im Fußball ohnehin auch auf Kommunikation mit Körpersprache, Gestik und Mimik ankommt, ist der Unterschied jedoch gar nicht so groß.

  7. Der Rollstuhlfußball mit seinen Facetten E-Rolli-Fußball, auch "Power Soccer" oder "Powerchair Football" genannt, und Wheel Soccer sind spannende und neue Formen des Behindertenfußballs in Deutschland. Dabei spielen Menschen unterschiedlicher Körperbehinderungen in einem Rollstuhl miteinander Fußball.

    Faszinierende Technik beim Passen und Schießen im E-Rolli-Fußball

    Die Herausforderung im E-Rolli-Fußball liegt in der Beherrschung des Elektrorollstuhls. Mittels diesem wird der Fußball geschoben und durch eine spezielle Technik zum Mitspieler gepasst oder auf das Tor geschossen. Daher ist der Elektrorollstuhl vorne mit einem Gitter ausgestattet, welches zusätzlich verhindert, dass der Ball unter den Rollstuhl gerät. Gespielt wird auf einem Feld der Größe eines Basketballfeldes. Ein Team besteht aus drei Feldspielern und einem Torwart.

    Beim E-Rolli-Fußball haben alle die gleichen Chancen

    Alle Rollstühle haben dieselbe Geschwindigkeit. Dadurch haben alle Fußballerinnen und Fußballer, unabhängig ihrer Behinderungsart, beim E-Rolli-Fußball die gleichen Chancen. Insbesondere ist diese faszinierende Fußballfacette für Menschen geeignet, die im Alltag auf einen Rollstuhl angewiesen sind.

  8. Beim Sitzfußball spielen beinamputierte Fußballer in einer sitzenden Haltung mit dem runden Leder. Schnelle Kombinationen und packende Zweikämpfe bestimmen das Spiel.

    Im Prinzip unterscheidet sich der Sitzfußball in Sachen Tempo und Dynamik nicht wesentlich vom üblichen Hallenfußball, außer, dass sich die Feldspieler nur in einer sitzenden Haltung fortbewegen dürfen. Dadurch ist Sitzfußball besonders für Beinamputierte oder Spieler mit vergleichbarer Behinderung geeignet.

    Schnelle Kombinationen und rasselnde Zweikämpfe bestimmen das Spiel

    Auch beim Sitzfußball muss das Runde ins Eckige. Darüber hinaus existieren kleinere Anpassungen. Das Spielfeld umfasst circa 24x14 Meter ohne Banden. Die Tore haben die Maße 3x1,50 Meter. Als Spielball wird ein Volleyball verwendet. Pro Mannschaft gibt es fünf Feldspieler und einen Torwart. Im Turnierbetrieb beträgt die Spielzeit eines Spieles 2x15 Minuten. Die Spieler dürfen dem runden Leder nur in einer sitzenden Haltung nachjagen. Ferner darf auch der Torwart während des Spiels im Tor nur sitzen oder knien. Mit rasanten Sprints, schnellen Kombinationen und Zweikämpfen steht diese Sportart jedoch im Spielverständnis in keiner Weise dem traditionellen Fußball nach.

Um Fußballern mit Behinderungen bundesweit den Zugang in die Fußballfamilie zu erleichtern, finanziert die Sepp-Herberger-Stiftung in den DFB-Landesverbänden Beauftragte für Fragen des Behindertenfußballs. 

Ansprechpartner für Fragen des Behindertenfußballs in den DFB-Landesverbänden

  Schleswig-Holsteinischer Fußballverband
Hoffmann de Ccahuana Sergio Daniel sergio.hoffmanndeccahuana@fussballfreunde.de
  Bremer Fußball-Verband
Schlobohm Christoph christoph.schlobohm@fussballfreunde.de
  Niedersächsicher Fußballverband
Ratzsch Sebastian sebastian.ratzsch@fussballfreunde.de
  Hamburger Fußball-Verband
Stolt Tessa tessa.stolt@fussballfreunde.de
  Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen
Sonius Dietmar dietmar.sonius@fussballfreunde.de
  Fußball-Verband Mittelrhein
Erdek Gökhan Goekhan.erdek@fussballfreunde.de
  Fussballverband Niederrhein
Theobald Philipp theobald@fvn.de
  Südbadischer Fußballverband
Barth Tobias tobias.barth@fussballfreunde.de
  Badischer Fußballverband
Moritz Stefan stefan.moritz@fussballfreunde.de
  Württembergischer Fussballverband
Deutscher Oliver oliver.deutscher@fussballfreunde.de
  Bayerischer Fussball-Verband
Höhn Kristina kristina.hoehn@fussballfreunde.de
  Hessischer Fußball-Verband
Picha Thorsten thorsten.picha@fussballfreunde.de
  Fußballverband Rheinland
Urmitzer Stephan stephan.urmitzer@fußballfreunde.de
  Saarländischer Fußballverband
N.N. N.N. info@saar-fv.de
  Südwestdeutscher Fußballverband
Ritterböck Timm timm.ritterboeck@fussballfreunde.de
  Landesfußball-Verband Mecklenburg -Vorpommern
Duhra Marij marij.duhra@fussballfreunde.de
  Sächsischer Fussball-Verband
Ackermann Axel axel.ackermann@fussballfreunde.de
  Fußballverband Sachsen-Anhalt
Stein Markus markus.stein@fussballfreunde.de
  Berliner Fußball-Verband
Heinz Karl Felix karl-felix.heinz@fussballfreunde.de
  Fußball-Landesverband Brandenburg
Mrosko Lars Lars.mrosko@fussballfreunde.de
  Thüringer Fußball-Verband
Grund Mario mario.grund@fussballfreunde.de

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