Wiesbaden vor schwieriger Aufgabe gegen Osnabrück

Die 3. Liga biegt auf die Zielgerade ein. Nur neun von insgesamt 38 Spieltagen stehen bis zum Saisonende noch auf dem Programm. Zum Auftakt der 30. Runde strebt der SV Wehen Wiesbaden heute (ab 19 Uhr) gegen den VfL Osnabrück nach vier vergeblichen Versuchen wieder einen Heimsieg an. Nach ihren Verletzungen stehen Stürmer Luca Schnellbacher (Hüftprellung) und Verteidiger Michael Wiemann (muskuläre Probleme) SVWW-Trainer Marc Kienle wieder zur Verfügung.

Trotz des aktuellen Acht-Punkte-Rückstands zum Relegationsplatz nach dem jüngsten 0:1 gegen Holstein denkt Kienle nicht daran, die Saison schon abzuhaken. "Es sind noch 27 Zähler zu verteilen, von denen wir möglichst viele holen wollen, um in der Tabelle den einen oder anderen Platz gutzumachen", sagt der Ex-Profi. "Osnabrück ist nach Kiel der nächste dicke Brocken für uns. Nach einer schlechten Phase hat sich der VfL mit dem 4:1-Heimsieg gegen die Stuttgarter Kickers befreit und wird uns mit Sicherheit wieder alles abverlangen. Aber das gilt ja für jeden Gegner in der 3. Liga, wie die Ergebnisse Woche für Woche zeigen."

Osnabrück tritt nach dem höchsten Saisonsieg selbstbewusst in Hessen an und will die Auswärtsserie von vier Niederlagen durchbrechen. Der letzte Sieg in der Fremde datiert vom 27. September (4:3 bei der SpVgg Unterhaching).

Münster ohne Schöneberg gegen Mainz

Ohne Stammspieler Kevin Schöneberg muss der Aufstiegsanwärter SC Preußen Münster am Samstag (ab 14 Uhr, Live-Konferenz im WDR Fernsehen) gegen den abstiegsbedrohten FSV Mainz 05 II auskommen. Der 29-Jährige musste sich jetzt einer Operation am Schienbein unterziehen, soll aber im Saisonendspurt wieder eingreifen können.

Die Adlerträger wollen gegen Mainz ihre Serie von drei Partien ohne Niederlage ausbauen und mindestens den dritten Tabellenplatz verteidigen. "Die Mainzer verfügen über eine gute und talentierte Mannschaft. Unser 0:4 im Hinspiel spiegelte aber nicht unbedingt die Kräfteverhältnisse wider. Nach einem 0:0 zur Pause waren wir in Rückstand geraten, danach wurden wir dreimal ausgekontert. Wir müssen aus unserer grundsoliden Defensive versuchen, unser Kombinationsspiel aufzuziehen. Vorne gilt es, die Chancen effizient zu nutzen", sagt SCP-Trainer Ralf Loose gegenüber DFB.de.

Der FSV hat dank zwei Siegen am Stück den Anschluss an die Nichtabstiegsränge hergestellt und neues Selbstvertrauen getankt. Mainz-Trainer Sandro Schwarz muss den gelbgesperrten Dennis Franzin ersetzen.

Ähnliche Voraussetzungen wie in Münster gibt es auch beim Westduell zwischen der abstiegsbedrohten Reserve von Borussia Dortmund und dem Aufstiegskandidaten MSV Duisburg, das im WDR Fernsehen ebenfalls im Rahmen der Live-Konferenz gezeigt wird. Seit acht Begegnungen warten die Schwarz-Gelben auf ihren fünften Saisonsieg. Mit 27 Treffern stellt der BVB die schwächste Offensive.

"Wir befinden uns in keiner einfachen Situation. Es geht darum, den Druck anzunehmen und in positive Bahnen zu lenken", sagt BVB-Trainer David Wagner im Gespräch mit DFB.de. Routinier David Solga hat seine Gelbsperre abgesessen und kehrt in den Kader zurück. Der Ex-Duisburger Maximilian Güll (Sprunggelenkverletzung) und Christoph Zimmermann (Rippen- und Nasenbeinbruch) fallen aus.

MSV-Trainer Gino Lettieri kann nicht mit dem gelbgesperrten Christopher Schorch planen. Torhüter Michael Ratajczak und Innenverteidiger Thomas Meißner waren während ihrer Karriere schon für Dortmund II am Ball, kehren an ihre alte Wirkungsstätte zurück. Das 2:1 im Hinspiel war für die Duisburger im dritten Anlauf der erste Erfolg gegen eine Dortmunder U 23. In der Saison zuvor hatten sich jeweils die Schwarz-Gelben (2:1/2:0) durchgesetzt.



Die 3. Liga biegt auf die Zielgerade ein. Nur neun von insgesamt 38 Spieltagen stehen bis zum Saisonende noch auf dem Programm. Zum Auftakt der 30. Runde strebt der SV Wehen Wiesbaden heute (ab 19 Uhr) gegen den VfL Osnabrück nach vier vergeblichen Versuchen wieder einen Heimsieg an. Nach ihren Verletzungen stehen Stürmer Luca Schnellbacher (Hüftprellung) und Verteidiger Michael Wiemann (muskuläre Probleme) SVWW-Trainer Marc Kienle wieder zur Verfügung.

Trotz des aktuellen Acht-Punkte-Rückstands zum Relegationsplatz nach dem jüngsten 0:1 gegen Holstein denkt Kienle nicht daran, die Saison schon abzuhaken. "Es sind noch 27 Zähler zu verteilen, von denen wir möglichst viele holen wollen, um in der Tabelle den einen oder anderen Platz gutzumachen", sagt der Ex-Profi. "Osnabrück ist nach Kiel der nächste dicke Brocken für uns. Nach einer schlechten Phase hat sich der VfL mit dem 4:1-Heimsieg gegen die Stuttgarter Kickers befreit und wird uns mit Sicherheit wieder alles abverlangen. Aber das gilt ja für jeden Gegner in der 3. Liga, wie die Ergebnisse Woche für Woche zeigen."

Osnabrück tritt nach dem höchsten Saisonsieg selbstbewusst in Hessen an und will die Auswärtsserie von vier Niederlagen durchbrechen. Der letzte Sieg in der Fremde datiert vom 27. September (4:3 bei der SpVgg Unterhaching).

Münster ohne Schöneberg gegen Mainz

Ohne Stammspieler Kevin Schöneberg muss der Aufstiegsanwärter SC Preußen Münster am Samstag (ab 14 Uhr, Live-Konferenz im WDR Fernsehen) gegen den abstiegsbedrohten FSV Mainz 05 II auskommen. Der 29-Jährige musste sich jetzt einer Operation am Schienbein unterziehen, soll aber im Saisonendspurt wieder eingreifen können.

Die Adlerträger wollen gegen Mainz ihre Serie von drei Partien ohne Niederlage ausbauen und mindestens den dritten Tabellenplatz verteidigen. "Die Mainzer verfügen über eine gute und talentierte Mannschaft. Unser 0:4 im Hinspiel spiegelte aber nicht unbedingt die Kräfteverhältnisse wider. Nach einem 0:0 zur Pause waren wir in Rückstand geraten, danach wurden wir dreimal ausgekontert. Wir müssen aus unserer grundsoliden Defensive versuchen, unser Kombinationsspiel aufzuziehen. Vorne gilt es, die Chancen effizient zu nutzen", sagt SCP-Trainer Ralf Loose gegenüber DFB.de.

Der FSV hat dank zwei Siegen am Stück den Anschluss an die Nichtabstiegsränge hergestellt und neues Selbstvertrauen getankt. Mainz-Trainer Sandro Schwarz muss den gelbgesperrten Dennis Franzin ersetzen.

Ähnliche Voraussetzungen wie in Münster gibt es auch beim Westduell zwischen der abstiegsbedrohten Reserve von Borussia Dortmund und dem Aufstiegskandidaten MSV Duisburg, das im WDR Fernsehen ebenfalls im Rahmen der Live-Konferenz gezeigt wird. Seit acht Begegnungen warten die Schwarz-Gelben auf ihren fünften Saisonsieg. Mit 27 Treffern stellt der BVB die schwächste Offensive.

"Wir befinden uns in keiner einfachen Situation. Es geht darum, den Druck anzunehmen und in positive Bahnen zu lenken", sagt BVB-Trainer David Wagner im Gespräch mit DFB.de. Routinier David Solga hat seine Gelbsperre abgesessen und kehrt in den Kader zurück. Der Ex-Duisburger Maximilian Güll (Sprunggelenkverletzung) und Christoph Zimmermann (Rippen- und Nasenbeinbruch) fallen aus.

MSV-Trainer Gino Lettieri kann nicht mit dem gelbgesperrten Christopher Schorch planen. Torhüter Michael Ratajczak und Innenverteidiger Thomas Meißner waren während ihrer Karriere schon für Dortmund II am Ball, kehren an ihre alte Wirkungsstätte zurück. Das 2:1 im Hinspiel war für die Duisburger im dritten Anlauf der erste Erfolg gegen eine Dortmunder U 23. In der Saison zuvor hatten sich jeweils die Schwarz-Gelben (2:1/2:0) durchgesetzt.

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Trainer Köhler trifft mit Halle auf Ex-Klub

Ein Wiedersehen mit seinem ehemaligen Klub gibt es für Sven Köhler, Trainer des Halleschen FC, in der Auswärtspartie bei Dynamo Dresden (Live-Übertragung im MDR Fernsehen). Der heute 49-Jährige war sowohl Spieler als auch Trainer bei den Sachsen. Seine vergangenen drei Spiele hat der HFC nicht verloren, tritt außerdem als bestes Auswärtsteam der 3. Liga in Dresden an.

Die Mannschaft von Dynamo-Trainer Peter Nemeth will gegen den HFC die dritte Niederlage in Serie verhindern. Dabei kann Defensivspieler Michael Hefele (Gelbsperre) nicht mithelfen.

Auf den Beginn einer neuen Serie hofft der FC Energie Cottbus in einem weiteren Ostduell gegen den Chemnitzer FC (Live-Übertragung im RBB Fernsehen). Beim jüngsten 1:3 in Halle musste sich die Mannschaft von Energie-Trainer Stefan Krämer erstmals nach vier Begegnungen wieder geschlagen geben. Dabei handelte sich Mittelfeldspieler Marco Holz die fünfte Gelbe Karte und fehlt nun gesperrt.

Der CFC konnte von seinen zurückliegenden zehn Auswärtspartien keine für sich entscheiden. Nach abgelaufener Gelb-Rot-Sperre kehrt Innenverteidiger Marc Endres in das Chemnitzer Aufgebot zurück. In der Hinrunde hatte sich Cottbus 1:0 durchgesetzt.

Kickers streben Wiedergutmachung an

Eine Woche nach der zweithöchsten Saisonniederlage (1:4 beim VfL Osnabrück) streben die Stuttgarter Kickers am Samstag (ab 14 Uhr, Livestream auf BR-online.de) bei der abstiegsbedrohten SpVgg Unterhaching Wiedergutmachung an. Dabei kann Stuttgarts Trainer Horst Steffen wieder mit Defensivspieler Sandrino Braun planen, dessen Gelb-Rot-Sperre abgelaufen ist.

Die SpVgg Unterhaching holte aus ihren zurückliegenden vier Begegnungen nur zwei von zwölf möglichen Punkten und ist bis auf drei Zähler an die Abstiegszone herangerutscht. Mittelfeldspieler Yannic Thiel muss das letzte Spiel seiner Rotsperre absitzen.

Sechs Siege in Folge, seit insgesamt acht Spieltagen ungeschlagen: Der Tabellenzweite Holstein Kiel ist die Mannschaft der Stunde in Liga drei. Ihre beachtliche Bilanz wollen die Störche gegen das Schlusslicht SSV Jahn Regensburg (Livestream auf NDR.de) ausbauen. "Wir haben es mit unserer Leistung selbst in der Hand, wie lange die Siegesserie noch hält", sagt Holstein-Kapitän Rafael Kazior.

Regensburg landete am vergangenen Wochenende einen wichtigen 1:0-Heimsieg gegen Rot-Weiß Erfurt nach zuvor drei Niederlagen am Stück und schöpfte damit wieder neue Hoffnung. Das "rettende Ufer" ist aber immer noch acht Zähler entfernt. Abwehrspieler Markus Palionis (fünfte Gelbe Karte) ist in Kiel nicht dabei.

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Erfurt will Negativlauf beenden

Nach drei Niederlagen in Folge strebt Rot-Weiß Erfurt am Samstag (ab 14 Uhr) gegen den abstiegsbedrohten Neuling SG Sonnenhof Großaspach wieder etwas Zählbares an. Personell kann Rot-Weiß-Trainer Walter Kogler nicht aus dem Vollen schöpfen. Außenbahnspieler Andreas Wiegel handelte sich beim 0:1 in Regensburg seine fünfte Gelbe Karte in dieser Saison ein und muss einmal aussetzen.

Auch bei der SGS, die seit vier Begegnungen ungeschlagen ist, gibt es einen kartenbedingten Ausfall. Offensivspieler Matthias Morys verpasst den Auftritt in Thüringen wegen einer Gelbsperre. Außerdem fehlen die Langzeitverletzten Jeremias Lorch (Kreuzbandriss), Denis Berger (Schulter-OP) und Sebastian Gleißner (Innenbandanriss). Fabian Aupperle hat nach seinen muskulären Problemen ebenso wie Daniel Hägele das Mannschaftstraining wieder aufgenommen. Der Kapitän könnte somit nach seinem Nasenbein-Trümmerbruch wieder zur Verfügung stehen und mit einer Gesichtsmaske auflaufen, die er bereits während der Trainingseinheiten trägt.

Der FC Hansa Rostock, seit drei Heimspielen ohne Niederlage, muss in der Partie gegen den Aufsteiger SC Fortuna Köln auf Linksverteidiger Mikko Sumusalo verzichten. Der 25-jährige Winter-Neuzugang (von Zweitligist RB Leipzig ausgeliehen) sah im Spiel beim Spitzenreiter Arminia Bielefeld (2:3) wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte. Der Finne kam bisher auf sechs Drittliga-Einsätze für die Rostocker.

Die Gäste aus Köln warten seit vier Spieltagen auf ihren elften Saisonsieg. Innenverteidiger Daniel Flottmann fehlt letztmals rotgesperrt.

VfB-Reserve ohne Trio gegen Arminia

Ausgerechnet vor dem Duell mit dem Spitzenreiter Arminia Bielefeld am Sonntag (ab 14 Uhr) muss die Reserve des VfB Stuttgart gleich mehrere Ausfälle verkraften. Mit Philipp Mwene (Rote Karte), Stephen Sama (Gelb-Rote Karte) und Routinier Tobias Rathgeb (fünfte Gelbe Karte) fehlt ein Trio wegen Sperren. Immerhin ist Karim Haggui nach einer Gelb-Roten Karte wieder spielberechtigt. Für die Schwaben geht es gegen den Tabellenführer aus Ostwestfalen darum, die dritte Niederlage in Folge zu verhindern.

Bielefeld ist seit sechs Partien ungeschlagen, holte in diesem Zeitraum fünf Siege und ein Unentschieden. Das Hinspiel gegen die Stuttgarter Zweitvertretung konnte die Mannschaft von Arminia-Trainer Norbert Meier 3:0 für sich entscheiden.

Keine Alternative ist der rotgesperrte Angreifer Pascal Testroet. Arminia-Abwehrspieler Manuel Hornig gab unter der Woche im Westfalenpokal-Viertelfinale beim Verbandsligisten 1. FC Kaan-Marienborn (2:0 nach Verlängerung) sein Comeback nach einjähriger Verletzungspause wegen eines Kreuzbandrisses.